Selbstverteidigung
Selbstverteidigung und Kampfsport wird in Deutschland immer beliebter. Wir bieten beim USC Paloma fünf dieser Kampfsportarten an.
Trainingszeiten Selbstverteidigung
| Ort | Tag | Zeit | |
|---|---|---|---|
| Karate für Kinder ab 6 Jahre | Sportraum Brucknerstr. 24 | Montag | 18 - 19 Uhr |
| Judo Anfänger, 6 - 7 Jahre | Sportraum Brucknerstr. 24 | Mittwoch | 15-16 Uhr |
| Judo Anfänger ab 8 Jahre und Fortgeschrittene I | Sportraum Brucknerstr. 24 | Mittwoch | 16 - 17 Uhr |
| Judo Anfänger ab 11 Jahre und Fortgeschrittene II | Sportraum Brucknerstr. 24 | Mittwoch | 17 - 18:15 Uhr |
| Judo Anfänger, 6 - 7 Jahre | Sportraum Brucknerstr. 24 | Freitag | 15 - 16 Uhr |
| Judo Anfänger ab 8 Jahre und Fortgeschrittene I | Sportraum Brucknerstr. 24 | Freitag | 16 - 17 Uhr |
| Judo Anfänger ab 11 Jahre und Fortgeschrittene II | Sportraum Brucknerstr. 24 | Freitag | 17 - 18:15 Uhr |
| Gung Fu, ab 7 Jahren | Sportraum Brucknerstr. 24 | Montag | 16 - 17:30 Uhr |
| Gung Fu, ab 5 Jahren | Sportraum Brucknerstr. 24 | Dienstag | 15:30 - 17 Uhr |
| Gung Fu, 8 - 12 Jahre | Sportraum Brucknerstr. 24 | Dienstag | 17 - 18:30 Uhr |
| Gung Fu, Erwachsene | Sportraum Brucknerstr. 24 | Dienstag | 19 - 21 Uhr |
| Gung Fu, 8 - 12 Jahre | Sportraum Brucknerstr. 24 | Donnerstag | 16 - 17:30 Uhr |
| Gung Fu, ab 12 Jahre | Sportraum Brucknerstr. 24 | Donnerstag | 17:30 - 19 Uhr |
| Gung Fu, Erwachsene | Sportraum Brucknerstr. 24 | Freitag | 18:15 - 21 Uhr |
| Jiu-Jitsu I | Sportraum Brucknerstr. 24 | Montag | 19 - 20:30 Uhr |
| Jiu-Jitsu II | Sportraum Brucknerstr. 24 | Donnerstag | 19 - 20:30 Uhr |
| Brazilian Jiu-Jitsu | Sportraum Brucknerstr. 24 | Dienstag | 21 - 22:30 Uhr |
| Brazilian Jiu-Jitsu | Sportraum Brucknerstr. 24 | Mittwoch | 21 - 22:30 Uhr |
| Brazilian Jiu-Jitsu | Sportraum Brucknerstr. 24 | Donnerstag | 21 - 22:30 Uhr |
| Brazilian Jiu-Jitsu | Sportraum Brucknerstr. 24 | Samstag | 12 - 14 Uhr |
Nähere Auskünfte zur gesamten Kampfsportabteilung erteilt Ihnen gerne unser Abteilungsleiter
Siegfried Urschel
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E-Mail: urschelsiggi@gmx.de | Mobil: 0157/71969979 |
Was ist Brazilian Jiu Jitsu?
Die Entstehungsgeschichte des Jiu-Jitsu, auch “sanfte Kunst” genannt, kann bis nach Indien zurückverfolgt werden, wo sie als erstes von buddhistischen Mönchen praktiziert wurde. Die Mönche entwickelten eine Selbstverteidigungskunst, dessen Techniken auf den Prinzipien der Störung des Gleichgewichts beruhen, sowie auf den Hebelgesetzen und der Mechanik. Ein System, dass den Körper in einer Weise manipuliert, in dem nicht Kraft gegen Kraft aufgewendet wurde, sondern in dem das Prinzip “Siegen durch Nachgeben” gilt. Es soll so viel wie möglich von der Kraft des Angreifers gegen ihn selbst verwendet werden. Mit der Ausbreitung des Buddhismus, verbreitete sich die “sanfte Kunst” / Jiu Jitsu von Indien nach Südostasien sowie China und kurze Zeit später nach Japan, wo sie weiterentwickelt und letztendlich populär wurde.
Ende des 19. Jahrhunderts wanderten einige japanische Jiu-Jitsu Meister aus, um die Lehre des Jiu Jitsu zu verbreiten. Esai Maeda Koma, auch bekannt als “Conde Koma”, war ein Schüler von Jigoro Kano.
1914 begegnete der Chef der japanischen Auswanderungsbehörde Esai Maeda, besser bekannt als Count Koma, dem Ur-Enkel Georges Gastao, einem brasilianischen Lehrer und Politiker. Gastao und Maeda wurden Freunde. Der Japaner war ein bekannter ungeschlagener japanischer Jiu-Jitsu-Champion. Er unterrichtete Gastaos ältesten Sohn Carlos in seinem Stil. Die brasilianische Richtung des Jiu-Jitsu begann sich zu entwickeln. Carlos lehrte das Jiu-Jitsu seinen vier Brüdern und 1925 eröffneten sie in Rio de Janeiro die erste Akademie für brasilianisches Jiu-Jitsu, die “Academia de Gracie Jiu-Jitsu” .Von den fünf Brüdern betrieben alle Jiu-Jitsu, aber nur der Älteste, Carlos, und der Jüngste, Helio, entwickelten den Stil maßgeblich weiter und vermittelten ihre Fertigkeiten an ihre Nachkommen.
Neben dem Schaffen einer effizienten Selbstverteidigungskunst sah Carlos Gracie, der Naturwissenschaftler und eine sehr spirituelle Person war, in der “sanften Kunst” den Weg, den Charakter des Ausübenden zu stärken, in dem man toleranter, respektvoller und selbstbewusster wird. Um die Überlegenheit des Jiu-Jitsu gegenüber anderen Kampfkünsten zu beweisen, forderte Carlos den größten und berühmtesten Kämpfer seiner Zeit heraus. Er bewies, wie sein Bruder Helio, dass Gracie Jiu Jitsu (später als Brazilian Jiu Jitsu bekannt), einen Vorteil gegenüber anderen Sportarten hat, aufgrund der Haltegriffe, Würge- und Hebeltechniken. Schwächere Menschen haben ebanfalls gute Chancen im Kampf gegen größere Gegner.
Was ist Judo?
Judo – Die Beherrschung von Körper und Geist
Judo, das heißt “sanfter Weg” und ist ein faszinierender Kampfsport, der aus Japan kommt, inzwischen aber Millionen Anhänger in aller Welt gefunden hat. Der Japaner Jigoro Kano (1860 1938) hat aus der traditionellen Selbstverteidigungstechnik die moderne Sportart Judo entwickelt. Die Anregung dazu bekam er übrigens von einem Deutschen Professor Erich Bälz , der längere Zeit in Japan tätig war.
Judo, das bedeutet aber auch, die maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand zu erzielen. Eine gleichzeitige Herausforderung für Geist und Körper. Durch das Wechselspiel zwischen Angriff und Verteidigung trägt Judo dazu bei, dass sich der Judoka zu einem harmonischen Menschen entwickelt. Damit besitzt Judo nicht nur einen hohen erzieherischen Wert, sondern bietet darüber hinaus die besten Voraussetzungen zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit.
Der Judosport feierte im Mutterland Japan bei den Olympischen Spielen in Tokio 1964 seine olympische Premiere und gewinnt seither durch die weltweite Publizität in vielen Ländern neue Anhänger
So auch in Deutschland: Bei uns gibt es inzwischen mehr als 240.000 Judoka, die in rund 2.700 Vereinen aktiv sind. Mehr als zwei Drittel der Mitglieder gehören noch den Jugendklassen an. Das spricht für das große Interesse an diesem Sport gerade bei Kindern und Jugendlichen.
Große und kleine Judosportler sind im Deutschen Judo-Bund (DJB) organisiert, der seinerseits Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ist.
Deutsche Judosportler waren in den vergangenen Jahrzehnten bei Olympischen Spielen, Welt und Europameisterschatten sehr erfolgreich. Zahlreiche Medaillen und Titel sind dafür der beste Beweis. Im internationalen Vergleich gehört Deutschland damit neben Japan, Frankreich, Korea und Russland zur Weltspitze.
Viele internationale und nationale Turniere bieten den männlichen und weiblichen Judo Leistungssportlern Gelegenheit zur Bestimmung ihrer Stärke im Wettkampf. Aber auch Freizeitsportlern eröffnet Judo mit einer Vielzahl von Einzel- und Mannschaftswettbewerben ein breites Betätigungsfeld.
Judo ist auch eine Schule für das Leben. Für jung und alt: Schon Kinder im Vorschulalter können durch Judo Bewegung und Spiel lernen, während gleichzeitig ihre Körperhaltung trainiert und der Gesamtorganismus gestärkt wird.
Für Kinder von 6 bis 14 Jahren leistet Judo einen wertvollen pädagogischen Beitrag, der neben Spaß und Freude auch Kooperationsbereitschaft, Verantwortlichkeit und Rücksichtnahme vermittelt.
Im Freizeitverhalten von Jugendlichen spielt der Sport eine große Rolle. Eine Alternative neben Judo als Leistungssport ist dabei die Selbstverteidigung. Der Judosport schafft die notwendigen Freiräume zur eigenen Entfaltung und zeigt den Weg zu Selbstbehauptung und Selbstvertrauen.
Für Erwachsene bietet Judo ein vielseitiges Bewegungsangebot mit viel Kommunikation und Geselligkeit. Damit verbunden ist ein intensives Herz und Kreislauftraining.
Senioren nehmen Judo vor allem als ein Angebot wahr, das die körperliche Bewegungsfähigkeit bis ins hohe Alter erhält. Die Atem und Konzentrationsübungen sowie Meditation machen Judo zu einer idealen Gesundheitsprävention für ältere Menschen.















